Caldera de Bandama

Die Caldera de Bandama ist wohl eine der bedeutendsten vulkanischen Kraterformationen auf der Insel Gran Canaria. Sie entstand vor 5.000 Jahren durch eine gewaltige Eruption. Zunächst bildete sich ein großer Kegel. Dieser stürzte später über der leeren Magmakammer in sich zusammen.

 

Schwierigkeit mittel Streckenwanderweg 6.2 km 4:30 Std.

(im Innern) 95 m

(außerhalb) 195 m

(im Innern) 95 m

(außerhalb) 195 m

Die Caldera, der wir bei unserem Besuch besondere Aufmerksamkeit schenken, weist eine kesselförmige Senke mit einem Durchmesser von rund 900 Metern und einer Tiefe von etwa 250 Metern auf. Sie befindet sich auf 574 Höhenmetern und ist eine der größten Explosionscalderen der Kanarischen Inseln. 

Die Caldera ist als Naturdenkmal Teil eines Naturschutzgebiets und wurde vom spanischen Institut für Geologie und Bergbau zu einem Ort von besonderem geologischen Interesse erklärt.

Der Name Bandama geht auf den flämischen Kaufmann Daniel Van Damme zurück, der im 16. Jahrhundert in der Senke Wein anbaute.

In der Nordwand der Caldera liegt die „Cueva de los Canarios“. Dieses Höhlensystem stellt eine der einzigartigsten archäologischen Fundstätten Gran Canarias dar. Die Altkanarier nutzten die Höhlen sowohl zu Wohnzwecken als auch als Speicher für Getreide und andere Nahrungsmittel.

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