Artenara - Cruz de Acusa - Tamadaba - San Pedro

Das Gebirgsmassiv von Tamadaba entstand vor rund 4 bis 5 Millionen Jahren während der zweiten Phase der Entstehung der Insel. [...]

 

 

Schwierigkeit mittel bis hoch Streckenwanderweg 15 km 6:00 Std. - -

 

Das Gebirgsmassiv von Tamadaba entstand vor rund 4 bis 5 Millionen Jahren während der zweiten Phase der Entstehung der Insel. Tamadaba liegt im nordwestlichen Teil Gran Canarias und ist zweifelsohne eines der Landschaftsgebiete, das den größten biologischen und landschaftlichen Reichtum der Insel aufweist.

Die Steilhänge im Nordwesten ragen bis zu einer Höhe von bis zu 1.440 Metern über dem Meeresspiegel empor. Seit 1987 steht der Parque Natural de Tamadaba unter Naturschutz und bedeckt damit 17 % der gesamten Fläche der Naturschutzgebiete Gran Canarias.

Heute hat er sich zum größten Landschaftspark der Kanarischen Inseln entwickelt und ein Teil liegt innerhalb des von der Unesco im Jahre 2005 erklärten Biosphärenreservats.

STRECKENVERLAUF:

Artenara –  Cruz de Acusa – Tamadaba – San Pedro.

Ein Teil unserer Wanderung verläuft durch den Landschaftspark El Nublo und gleich zu Beginn kommen wir an zahlreichen Höhlen vorbei.

Einige von ihnen gehen dabei auf einen natürlichen Ursprung zurück, andere wiederum wurden manuell in den Fels gearbeitet. Die Mehrzahl wurde bereits in vorspanischer Zeit von der kanarischen Urbevölkerung zu Wohnzwecken genutzt. Später wurden sie von lokalen Viehhirten und Landwirten übernommen. Viele dieser Höhlen werden auch heute noch genutzt.

Das Gebiet zeichnet sich durch sanfte Hügel und Ebenen aus, die von einem Kiefernwald mit den ältesten und am besten erhaltenen Exemplaren (Pinus canariensis) der Kanarischen Inseln bedeckt sind.

Für endemische Vogelarten wie die Unterart des Buntspechts Dendrocopos major thanneri und den Blaufinken (Fringilla teydea polatzeki) ist dieser Lebensraum überlebenswichtig. Tamadaba beherbergt auch die Mehrzahl der auf Gran Canaria verbreiteten Vögel. Dazu gehören unter anderem der Mäusebussard, der Turmfalke, der Wanderfalke, die Mönchsgrasmücke, die Bergstelze und der Kolkrabe.

Für alle, die diese Kiefernwälder durchqueren, sich den Steilhängen nähern und von dort aus die unbeschreibliche Aussicht genießen, wird dieses Erlebnis unvergesslich bleiben.

 

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